
Projekt Wassermanagement von Skigebieten
Der Klimawandel verändert, wie viel Wasser in den Bergen verfügbar ist, und gleichzeitig steigt der Bedarf an technischer Beschneiung. SBS geht dieser Entwicklung nach, um Konflikte um die Ressource Wasser früh zu erkennen und gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu finden.
Warum Wasser zum Thema wird
Seilbahnunternehmen mit Skibetrieb setzen meist auf technische Beschneiung, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu sichern. Mit dem Klimawandel fällt weniger natürlicher Schnee, der Bedarf an Beschneiung steigt also. Gleichzeitig verändert sich das Wasserangebot: trockenere Sommer, mehr Starkniederschläge, mehr Regen im Frühling. Wie stark, ist regional verschieden.
Auf Wasser angewiesen sind nicht nur die Seilbahnen. Auch Gemeinden, Energieunternehmen, die Landwirtschaft und die Natur brauchen es. Wo der Schnee knapper und das Wasser kostbarer wird, können Interessen aufeinandertreffen. Genau hier setzt das Projekt an.
Ziel und Vorgehen
Das Projekt entwickelt ein Vorgehen, mit dem sich die Wassersituation eines Skigebiets für die technische Beschneiung verstehen lässt. Im Zentrum stehen zwei Fragen: Wie viel Wasser steht heute und künftig zur Verfügung, und wie viel wird zum Beschneien gebraucht?
Gemeinsam mit Fachleuten aus der Hydrologie wird diese Methodik in verschiedenen Skigebieten getestet. Die Gebiete bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit, was die Methodik breit abstützt und ihre Aussagekraft stärkt.
So entstehen für jedes Gebiet belastbare Grundlagen, die helfen, das Wassermanagement gezielt zu verbessern, Investitionen abzuwägen und mögliche Konflikte um die Ressource Wasser früh zu erkennen.
Berichte zum Projekt
Projektförderung